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Hamburg-Lokstedt: Lange leerstehende Ecke an der Osterfeldstraße soll 206 Wohnungen bekommen

08. August 2026

Geplantes Wohnprojekt ersetzt seit Jahren leerstehende Gewerbefläche

An der Ecke Ahornallee und Osterfeldstraße in Lokstedt steht seit Jahren ein Gebäudeensemble leer, das früher als Fahrradgeschäft genutzt wurde. Die sogenannten Bullerjahn-Gebäude prägen die Straßenecke, sind aber seit Langem verwaist und gelten als ein Symbol für stagnierende Nachverdichtung in Teilen Eimsbüttels.

Nun zeichnet sich Bewegung ab: Ein Investor plant auf der prominenten Fläche ein Neubauprojekt mit 206 Wohneinheiten. Die Projektverantwortlichen sprechen von Wohnraum, der sich an eine bestimmte Zielgruppe richten soll. Nach Behördenangaben und ersten Bauvorbereitungen sollen in den kommenden Monaten die Bagger anrücken.

Die Pläne lösen gemischte Reaktionen im Viertel aus. Viele Anwohner begrüßen das Ende des Leerstands und hoffen auf eine Belebung der Ecke, andere äußern Sorgen etwa zur Verkehrsbelastung und zum Verlust lokaler Gewerbeflächen. Stadtplaner und Vertreter des Bezirks betonen, dass im Verfahren Aspekte wie Lärm, Tiefgaragenregelungen und Grünflächen geprüft werden.

Für Lokstedt bedeutet das Projekt einen sichtbaren Wandel: Dort, wo einst Räder verkauft wurden, könnte bald dichter Wohnraum entstehen und die Nachbarschaft verändern. Die genaue Bauzeit hängt noch von Genehmigungen und dem Abschluss der Ausschreibungen ab, Bauarbeiten könnten aber noch dieses Jahr beginnen.

Hamburg, 05.08.2026

Der Bericht stützt eine Nachricht von: abendblatt.de



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