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Spitzenpreise für Neubauwohnungen: München bleibt unangefochten an der Spitze

05. März 2026

Neubauwohnungen treiben die Preise auf ein neues Rekordniveau

Der Kauf einer neuen Eigentumswohnung in deutschen Großstädten ist für viele Käuferinnen und Käufer zunehmend unbezahlbar. Eine aktuelle Auswertung des LBS-Immobilienspiegel zeigt deutliche regionale Unterschiede: Während München mit durchschnittlich 11 000 Euro pro Quadratmeter den Spitzenplatz belegt, liegen andere große Städte deutlich darunter.

Die Daten beruhen auf einer Umfrage unter Immobilienvermittlern der LBS und Sparkassen aus dem Frühjahr 2024 und betreffen Kaufpreise für neu errichtete Wohnungen in Städten mit mehr als 100 000 Einwohnern. Insgesamt flossen Angaben aus rund 1000 Städten in die Analyse ein, die aufzeigt, wie stark Lage, Nachfrage und Angebot die Quadratmeterpreise treiben.

  • München: Durchschnittlich 11 000 Euro pro Quadratmeter; hohe Einstiegspreise sorgen dafür, dass eine 80-Quadratmeter-Wohnung im Schnitt fast 880 000 Euro kostet, in Spitzenlagen deutlich mehr.
  • Stuttgart: Rund 8 750 Euro pro Quadratmeter, das entspräche etwa 700 000 Euro für 80 Quadratmeter.
  • Berlin: Im Mittel etwa 8 375 Euro pro Quadratmeter; die Bandbreite reicht jedoch deutlich nach oben und unten.
  • Freiburg im Breisgau: Durchschnittlich 7 200 Euro pro Quadratmeter, oft getrieben durch begrenzte Baulandreserven und hohe Nachfrage.
  • Hamburg: Starke Preisspannen mit Durchschnittswerten, die eine große Spreizung nach Lage widerspiegeln.

Auch mittelgroße Standorte und Universitätsstädte landen in den Top 10, etwa Augsburg, Erlangen, Mainz, Ulm und Wiesbaden. Die Preisspannen innerhalb der Städte sind oft erheblich: Gute Innenstadtlagen erreichen Höchstwerte, Randlagen bleiben vergleichsweise erschwinglicher.

Für Kaufinteressierte bedeutet die Lageanalyse, dass Budget, Lageprioritäten und Perspektive auf Wertentwicklung bei der Entscheidung über einen Erwerb wichtiger denn je sind. Experten raten zu genauer Marktbeobachtung, realistischer Budgetplanung und der prüfenden Beratung durch Bank und Makler, um eine überstürzte Entscheidung in einem volatilen Markt zu vermeiden.

Methodikhinweis: Grundlage der Auswertung ist der LBS-Immobilienspiegel auf Basis einer Befragung von Immobilienvermittlern und Sparkassenpartnern Anfang 2024; berücksichtigt wurden Neubau-Kaufpreise in Städten ab 100 000 Einwohnern.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: capital.de



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