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Bund startet Großsanierung auf der Pfaffendorfer Höhe und schafft bezahlten Wohnraum

03. März 2026

Bund beginnt mit umfassender Modernisierung von BImA-Wohnungen

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat die Sanierungsarbeiten auf der Pfaffendorfer Höhe begonnen. Ziel ist es, alten Wohnungsbestand zu modernisieren und zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, um den angespannten Markt in Koblenz zu entlasten.

In einem ersten Bauabschnitt werden 48 der insgesamt mehr als 250 Wohnungen aus den 1950er-Jahren kernsaniert. Die Maßnahmen umfassen neue Bäder, die Installation von Fußbodenheizungen, vergrößerte Balkone sowie eine energetische Modernisierung der Gebäude. Zusätzlich entstehen durch Aufstockungen 42 neue Wohnungen.

Die Arbeiten an der Ludwig-Beck-Straße konnten beginnen, nachdem die betroffenen Wohnungen geräumt worden waren. Nach Angaben der BImA wurden für alle Mieterinnen und Mieter einvernehmliche Lösungen gefunden. Viele zogen vorübergehend in Ausweichwohnungen, andere verließen ihre bisherigen Wohnungen dauerhaft. Die Organisation der Umzüge und die Bereitstellung renovierter Ersatzwohnungen sei planmäßig erfolgt.

Die ersten fertiggestellten Einheiten sollen bis zum Sommer 2027 bezugsfertig sein. Die Bundesanstalt plant, die weiteren Bestandsimmobilien auf der Pfaffendorfer Höhe schrittweise zu sanieren; das Gesamtprojekt ist für den Abschluss im Jahr 2032 vorgesehen.

Die Wohnungen sind vorrangig für Beschäftigte des Bundes und des Landes vorgesehen. Sollte es freie Einheiten geben, werden diese laut BImA auf dem freien Wohnungsmarkt angeboten und stehen dann zu vergleichbaren Konditionen zur Verfügung.

Kontext und Bedeutung

Die Initiative reiht sich ein in die Reaktionen auf die wachsende Wohnungsnot in Koblenz und Rheinland-Pfalz. Während in vielen Städten Leerstand bei Büroflächen besteht, fehlt es gleichzeitig an bezahlbarem Wohnraum. Projekte wie die Sanierung auf der Pfaffendorfer Höhe setzen auf Bestandserhalt und Aufstockungen, um schnell zusätzlichen Wohnraum zu schaffen.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet das Projekt einerseits Unannehmlichkeiten durch Umzüge, andererseits langfristig modernere, energieeffiziente Wohnungen. Die BImA betont, dass die Maßnahmen darauf ausgerichtet sind, nachhaltigen und bezahlbaren Wohnraum bereitzustellen.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: swr.de



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